Meist bin ich mit dem Zelt unterwegs und da haben sich über mehrere Reisen hinweg, folgende praktische Punkte als nützlich erwiesen:
- Bei mehrtägigen Radtouren oder Wanderungen körperlich niemals voll an seine Grenzen gehen. Den Körper nicht überanstrengen, sonst kommt man über längere Dauer nicht mehr zu Kräften. Bei längeren Radtouren ist es wichtig immer wieder mal einen Rasttag einzulegen. (“Kampfkrafterhaltung”, diesen Terminus konnte ich mir nicht verkneifen)
- Geschirr nicht verdrecken lassen, zum Abspülen eignet sich feiner Sand in Flussläufen oder am Strand.
- Feuchte (nicht nasse) Schuhe oder Wäsche in der Nacht mit in den Schlafsack nehmen, wenn es in der Nacht gefriert kann man am nächsten Tag seine Wanderschuhe mit den bloßen Füßen auftauen. Feuchte Wäsche wird meist trocken.
- Oft wähle ich einen Schlafplatz dort, wo man sich ein bisschen verstecken kann. Generell sollte man immer ein gutes Gefühl bei seiner Schlafplatzwahl haben. Vorallem wenn ich alleine unterwegs bin versuche ich mich bei anderen dazuzustellen.
- In Gebieten wie Alaska empfiehlt es sich essbares (außer man selbst) außerhalb des Zeltes zu lagern. In Nordamerika gibt es auf Campingplätzen eigene Stahlkonainer die Bärensicherheit versprechen.
- Ein Zelt nass einpacken ist kein Problem, wenn man es am nächsten Abend wieder aufstellt. Sonst aber unbedingt trocknen lassen.