Zu allererst mein Tourenrad:
Es handelt sich um ein Giant AERO RS 3 Trekkingrad mit Alurahmen, ausgestattet mit (Shimano LX/Shimano Deore) 27 Gängen und einem verlässlichen Tubus Racktime Gepäcksträger. Das Rad wiegt ohne Zubehör ca 12 kg . Um etwas mehr Stauraum zu haben wurde vorne noch ein Low rider angebracht. Da ich hautpsächlich auf asphaltierten Straßen unterwegs bin, setze ich auf dünne 28 Zoll Schwalbe Marathon Racer Reifen. Man kommt damit auch auf Schotterpisten erstaunlich gut voran. Um meinen ganzen Krimskrams auch wirklich wasserdicht (!) unterbringen zu können, bevorzuge ich Fahrradtaschen von Ortlieb. Die sind ihren Preis wert und lassen einen auch unter Dauerregen zumindest am Abend in einen trockenen Schlafsack kriechen.
Bild: Giant AERO; im Hintergrund der Wilde Kaiser in der Nähe von St. Johann in Tirol
Im Sommer 2009 habe ich mit diesem Rad meine erste größere Tour unternommen und ich war sehr zufrieden. Im August 2010 plane ich einen Trip nach Island und wir werden sehen ob es sich auch dort bewährt.
Das Zelt:
Geringes Gewicht, spitzen Qualität und ein gutes Packmaß, sind für mich die wichtigsten eigenschaften eines Zeltes. Es empfiehlt sich speziell hier nicht zu sparen. Das Hubba Hubba von MSR entspricht da meinen Vorstellungen.
Bild: Zeltplatz bei einem Wachturm nahe der antiken Stadt Palmyra – Syrien
Mit diesem nur 1,8 kg schweren Zelt nimmt man aber Einbußen inkauf. Besonders bei ergiebigen Regenfällen und bei Sandsturm muss man mit Wassereinbruch bzw. Innensandkasten rechnen. Unter dauerhaft extremen Zusänden sollte man auf Expeditions Zelte umsteigen.
Benzin oder Gas?
Für Rad- und Motorradtouren empfehle ich einen Benzinkocher zu nehmen. Solange man noch halbwegs nahe an der Zivilisation ist braucht man sich um Treibstoffknappheit nicht zu sorgen. Außerdem dürfen Gaskatuschen nicht im Fluggepäck mitgenommen werden, was bei einem leeren Benzinbehälter kein Problem ist. Die Anwendung ist oft eine morz Patzerei, aber das Gefühl mit seinem Fahrrad an der Tankstelle einmal vollzutanken macht das locker wieder wett. Wie bei den Zelten liefert MSR auch hier wieder top Qualität.
GPS mein Lieblingsspielzeug:
Es dauerte seine Zeit, aber schließlich wurde ich dann doch bekehrt und vom anfänglichen Zweifler zum
bedingungslosen Fan. Ich schwör auf mein Garmin 60 CSx es macht mir vorallem meine Arbeit als Motorradtourguide um vieles leichter. Die Möglichkeiten des Informationsaustauschs sind auch gewaltig. Das Auffinden des besten Photostops, das kleine Cafe am Meer oder die Herberge am Abend wenn es droht bald dunkel zu werden ist um vieles leichter und die Informationen auf meinem GPS schaffen Sicherheit und Suverenität. Außerdem kann man auf die Kundenanfrage, wie weit es denn noch bis zum Hotel sei, mit einem gelassenen 41,7 km antworten.
In memoriam – Honda Dominator NX 500
Schweren Herzens musste ich mein erstes und bis jetzt auch einziges Motorrad im Sommer 2009 außer Dienst stellen.
Tapfer und sicher hat es zwei Seelen noch durch ganz Deutschland, Polen, die Slovakei und Österreich getragen. Kurz vor dem Ziel war dann Schluss, boarische ADAC Diagnose “Auweh, motoorschooodn”. Schade, auf dieser alten Stute hab ich das Reiten gelernt und auch einige tolle Reisen unternommen. Habe mich im “Habt Acht” und mit strammem Salut von ihr verabschiedet.
Messer:
Worauf es beim Messerkauf ankommt und welche Messer mich auf meinen Reisen begleiten findest du hier.